Wie bei einem Hund, der früher als Rattenkiller sehr beliebt war nicht anders zu erwarten, hat der Yorkshire Terrier ein durchaus sprühendes Temperament. Auch von größeren Hunden oder fremden Menschen lässt er sich nicht weiter beeindrucken. Er ist nicht nur ein guter Wachhund sondern auch ein ausgesprochen liebenswerter Hausgenosse.
Obwohl es diese Rasse seit kaum 100 Jahren gibt, ist doch wenig über ihren Ursprung bekannt. Der Grund: Die nordenglischen Arbeiter, die den Yorkshire Terrier gezüchtet haben, wollten das Geheimnis ihres Erfolges offenbar nicht preisgeben. Aber wie dem auch sei. Wahrscheinlich haben Schotten, die in den Spinnereien und Webereien Yorkshires Arbeit suchten, spanerse Terrier mit in die Gegend gebracht, zu denen sicher auch der Skye und der inzwischen ausgestorbene Clydesdale gehörten.
Aus Kreuzungen mit einheimischen Rassen wie dem langhaarigen Leeds Terrier, dem Malteser, den Black and Tan, Manchester und Dandie Dinmont Terriern ist dann offenbar ein zunächst sehr viel größerer Hund hervorgegangen. Durch die Weiterzucht mit den jeweils kleinsten Exemplaren, konnte die Rasse hinterher ganz allmählich in jahrelanger und mühevoller Arbeit miniaturisiert werden.