Für tapfere Pia „tanzten“ die freundlichsten Hunde auf

 

Hundeexpertin startete für Pia per Internet große Suchaktion nach gutmütigstem, großem Hund.  Die Hilfe war groß und kam aus ganz Österreich und Deutschland. Drei unterschiedlichste Rassen wurden „nominiert“ und zum zweiten Therapietag für Pia nach Pichl/Wels eingeladen. „Eine gewisse Vorsicht und Respekt ist durchaus angebracht und soll auch bleiben. Das Ziel war die übermäßige und unbegründete Angst vor großen Hunden zu verlieren“, so Edith Kirchberger.

Die 8 jährige American Staffordhündin Bea 
ist eine ganz liebe. Die Mutprobe war gewaltig,
als Pia in das weit aufgerissene Maul sehen konnte, 
die letzte Hürde war überwunden.
Der  weiße Schäferrüde Liroy
 
Boxerhündin Mona  

 

Angst kann zur regelrechten Plage werden. Durch Vermeidung angstauslösender Situationen nimmt die Angst noch mehr zu. Hundeexpertin Edith Kirchberger ist überzeugt davon, je eher Angst bekämpft wird, desto schneller wird man sie wieder los. „Wichtig ist, Angst in kleinen Schritten zu bewältigen. So ähnlich wie in die heiße Badewanne steigen. Versuchen Sie es eine Minute später, geht es schon etwas besser. Nach vier Minuten haben Sie den Fuß vollständig eingetaucht und nach fünf Minuten genießen Sie die angenehme Wärme, so ähnlich geht’s mit der Angstbewältigung."

Kirchberger: “Bei Pia haben wir beim ersten Therapietag Neugeborene und dann nur kleine Hunde eingesetzt. Besonders günstig ist es, wenn gleichzeitig mit der Angst positive Gefühle verknüpft werden. Ein süßer kleiner Hund versetzt einen in totales Entzücken. Beim zweiten Therapietag haben wir uns auf große, aber sehr gutmütige, ruhige, freundlich aussehende Hunde konzentriert."

Primar Dr. Werner Gerstl vom Linzer Kinderspital: „In Pias Fall war es ganz wichtig, der Mutter auch Beachtung zu schenken. Kinder verarbeiten Angst schneller und leichter als Erwachsene. Vor Kindern lässt sich Angst nicht verstecken, denn Kinder haben sehr feine Antennen und spüren die Angst ihrer Eltern. Diese anerzogene Angst führt dazu, dass die Kinder im späteren Leben Hunden gegenüber oft negativ eingestellt sind."

Ein gemütlicher Spaziergang kann schnell zum Spießrutenlauf und ein friedlich dahertrottender Wuffi kann zur "unberechenbaren Bestie" werden, so Edith Kirchberger, deren Haus in Pichl bei Wels längst zu einem „Trainingsgelände“ für Kinder aus nah und fern geworden ist.

Bellt er nur zur Begrüßung oder beißt er gleich zu? Statt Ruhe zu bewahren, macht sich oftmals pure Angst breit.

Das Verhalten eines Hundes ist in aller Regel vorhersehbar, wenn die Halter wissen „wie Hunde ticken“. Bevor ein Hund beisst zeigt er uns das meistens durch Beschwichtigungssignale an. Wenn Hunde erschrecken oder sich bedroht fühlen, reagieren sie wie auch wir Menschen verschieden.

Wenn ein Hund beispielsweise ein Kind anspringt, dann möchte er die "Schnauze" des Kindes beschnuppern. Kinder verstehen nicht, warum der Hund plötzlich so ungestüm wird oder laut bellt. Eine temperamentvolle Begrüßung empfinden Kinder als bedrohlich. Wenn Kinder über das natürliche Verhalten von Hunden nicht aufgeklärt werden, laufen sie weg, was wiederum das Jagdverhalten im Hund wecken kann, so kommt es zu gefährlichen Situationen. 

Für Kirchberger ist die verbreitete Angst vor Hunden nur dann in den Griff zu bekommen, wenn alle Betroffenen Rücksicht aufeinander nehmen. Auch Bürger ohne Hunde, sollten sich intensiver über das Verhalten und die Sprache der Hunde informieren.

Nur so können Hysterie und Vorurteile abgebaut werden. Passanten und Hundehalter sollten in erster Linie die Beschwichtigungssignale der Hunde kennen und alles über Stress bei Hunden wissen.

 

Um Kindern ab 8 Jahren und Erwachsenen die  Möglichkeit zur Aufklärung zu geben, bietet Kirchberger als Vorweihnachtsgeschenk am 1./2. Dezember kostenlos ein intensives Zweitagesseminar, im Wert von 180,- Euro, in Pichl an. Teilnehmer bekommen eine Urkunde, vollständige Pausenversorgung und die Möglichkeit zum Sachkundenachweis. Anmeldungen unter 07247/8326.

 

Kooperationspartner und Experte bei Hundeangst Primar Dr. Werner Gerstl lädt Journalisten ein, zu ihm zu kommen oder telefonisch Kontakt unter 0664/1626459 aufzunehmen.

Ganz NEUE Fotos können unter www.hunde-kirchberger Presse, Pressefotos heruntergeladen werden.

Edith Kirchberger informiert gerne unter 0664/420 4730 oder 07247/8326 oder ev. unter 0699/106 97 606

Pia liebt kleine Hunde über alles
weil man mit ihnen so schön kuscheln kann