Zehnter November 2001 von
15.00 Uhr bis 19.00 Uhr
Schulung für die Mitarbeiter
des Welser Tierheimes und Hundesbesitzer! Hundefreunde haben am 10. November von 15.00
Uhr bis 19.00 Uhr
die Möglichkeit im Welser Tierheim einen kostenlosen Vortrag von
Hundeexpertin Edith Anna Kirchberger zu hören. Es geht dabei um
Aggressionen bei Vierbeinern und wie diese von Kindesbeinen an vermieden
werden können. "Toleriert der Besitzer bereits in jungen Jahren
aggressives Verhalten durch knurren und beißen des Hundes, so ist es natürlich, dass der Hund auch im Alter keine Hemmungen zeigt", warnt
Hundeexpertin Edith Kirchberger. Durch richtige Gegenmaßnahmen bei den
ersten Anzeichen von Aggression beim jungen Hund, entwickelt das Tier
eine natürliche Beißhemmung. Ein typisches Beispiel: Bei einer Wundbehandlung knurrt
oder schnappt der Hund. Die meisten Besitzer versuchen den Hund zu
beruhigen, indem sie die Behandlung sofort abbrechen und das Tier
streicheln. Dadurch erhält das Tier jedoch eine direkte Belohnung für
seine Aggression. Das Verhalten wird sich verstärken. Dasselbe kann beobachtet werden, wenn der Hund falsch
bestraft wird. Bis zu einer gewissen Grenze reagieren die Hunde mit
Unterwerfung. Wenn das einmal nicht möglich ist und die Strafe zu
intensiv ist, so kommt es zu einer straf- oder schmerzbedingten Aggression
des Hundes. Er schnappt! Auch hier reagieren die Besitzer mit einer sofortigen
Unterbrechung des Verhaltens. So kommt es zu einer indirekten Belohnung
des aggressiven Verhaltens. Dadurch lernt der Hund, dass das aggressives
Verhalten zum Ziel führt. Die Beispiele zeigen, wie wichtig eine frühzeitige
Schulung und vor allem das Aufzeigen von Alternativen sowohl für
Hundebesitzer als auch das Fachpersonal im Tierheim ist. Weitere Seminare
dieser Art sind geplant. |
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