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OÖNachrichten
5./6. November 2005 Titelseite:
Die Tipps der „Tiernannys“ im TV sind zum Teil gar nicht gut/Seite 34
Kritik an Tiernanny: Vertrauen statt Drill Eine Fachjury hat die „Tiernanny“- Sendungen auf VOX und RTL 2 analysiert. Das Ergebnis: Der Druck und der Drill, den Hundenannys meist ausüben, ist kontraproduktiv. Sanfte Hundeerziehung schafft Vertrauen.
Von Maria Etzelsdorfer
Tierärzte, Hundetrainer und Hundepsychologen. Sechs Folgen der neuen Tiersendungen “Die Tiernanny“ auf VOX und „Superfrauchen“ auf RTL 2 wurden von der Experten bereits unter die Lupe genommen. So etwa der Fall eines eineinhalbjährigen American-Bulldoggen-Rüden namens „Eis“: Er reagiert aggressiv auf familienfremde Personen wie Besucher und den Briefträger. Die Supernanny bemerkt, dass Eis zu kurz an der Leine gehalten wird. Ständige Leinenrucks sollen ihn vom Bellen abhalten, wenn Besuch kommt. Für den Hund bedeutet dies: Jedesmal wenn Besuch kommt, passieren unangenehme Dinge. Das verursacht bei ihm Stress und macht ihn aggressiv. Die Tiernanny „verordnet“ eine längere Leine, Leinenrucks sollen vermieden werden und schlägt eine Belohnung mit einem „Leckerli“ vor, wenn der Hund trotz Besucher ruhig sitzt.
Hundesprache unbekannt
Die Expertenjury kritisiert: „Hundesprache und Körperhaltung sind der TV- Nanny offenbar völlig unbekannt. Auf die wichtigsten Beschwichtigungssignale beim Hund – mit der Zunge über die Lippen schlecken, Gähnen und den Kopf abwenden – wird nicht geachtet. Stattdessen wird mit herkömmlicher Erziehung gearbeitet, die darauf abzielt, mit Druck und Drill den Willen des Hundes zu brechen.“
Im Fall des Bulldoggen- Rüden Eis kam die Jury zum Ergebnis: „Sein aggressives Verhalten ist kein Dominanzproblem, sondern ein Hilfeschrei, weil seine hundesprachlichen Hinweise nicht wahrgenommen werden.“ Die Jury empfiehlt: „Der Hund muss lernen, Besucher immer mit Positivem zu verbinden. Er soll mit einem Leckerli vom Besuch abgelenkt werden und beruhigt werden, damit er nicht in Panik gerät.“ Auf Kircbergers Homepage www.hunde-kirchberger.at kann man die Analysen und Kommentare, sowie alternative Vorschläge der Jury zu den Tiersendungen nachlesen. Außerdem können Hundehalter eine Art Wissenstest absolvieren: Nach der Sendung können sie auf der Homepage das Verhalten der Tiernannys bewerten und im Forum diskutieren. Weiter geht es am Sonntag den 6. November in der O.Ö. Rundschau!!
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Die Leiterin der Hundeschule Together Mag. Brita Ortbauer:" Das Wichtigste für das "Mensch-Hund-Team von heute" ist gegenseitiges Vertrauen und entspannte Zusammenarbeit, um Alltagssituationen stressfrei erleben zu können." Ortbauer arbeitet nach den neuesten Erkenntnissen der Verhaltensforschung. Clarissa von Reinhardt:
Das Konzept ist sensationell einfach, es ist eine Lernmethode bei der kein
Druck und Aggressivität angewendet wird. Wie oft hört man die Aussage
von Hundebesitzern, die in eine Hundeschule kommen, "Mein Hund soll perfekt
gehorchen lernen!" Es gibt keinen perfekten Gehorsam! Wichtig ist, dass der
Hund Kommandos lernt, die im täglichen Leben in unsere Gesellschaft
notwendig sind. Der Hund muss zuverlässig kommen, wenn ich ihn rufe, er
sollte sich ruhig verhalten können, wenn es von ihm verlangt wird und sich
in der Nähe seines Menschen aufhalten. Email: together@hundetraining.cc Tel. 0650/900 6 800 |
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Lernen ohne Druck, Aggressivität und Stress ist das Credo der Animal Learn-Hundeschulen. Deren Vertreterin Clarissa von Reinhardt (links) kam nun nach Leonding, wo Mag. Brita Ortbauer ihre „Together“-Hundeschule eröffnete. Für mehr als 200 interessierte Frauchen und Herrchen gab´s einen tollen Vortrag über eine faire Erziehung der Bellos. |
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Sonntag 25. Sept. 2005
Druck und Drill stresst Bellos!
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01. September 2005![]() Bei Wahl der Bellos zählen auch Äußerlichkeiten: Tierische Begleiter sind oft Ebenbild ihrer Besitzer Bei der Wahl eines vierbeinigen Begleiters orientieren sich Herrchen und Frauchen oft an übereinstimmenden Merkmalen oder Äußerlichkeiten. "Viele Leute wollen einen Hund, der so ist wie sie", weiß Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl. Elegante Damen wählen daher Afghanen oder Dalmatiner als vierbeinigen Freund. Soll er groß sein oder klein? Federleicht oder ein Schwergewicht? Mehr- oder einfärbig? Mit langem oder kurzem Fell? Äußere Ähnlichkeiten oder charakterliche Übereinstimmungen zählen auch bei der Wahl eines Hundes. "Er sollte aber nicht aus einer Laune heraus angeschafft werden, oder weil der Hund optisch gefällt", warnt Kirchberger oberösterreichische Tierfreunde. Dennoch sind oft Parallelen zwischen Bello und Mensch zu beobachten: Melancholiker wählen meist kein Hunde-Temperamentbündel, Sportler werden weniger nach einem Dackel oder Mops Ausschau halten. Frauen mit einem Chihuahua gefällt es wohl, einen kleinen Wachhund zu haben, der niemand an sie heran lässt. "Bei jungen Mischlingen weiß man oft nie, wie sie später aussehen. Da springt meist bei der ersten Begegnung der berühmte ´Funke´ über", mutmaßt die Expertin. Sie hält am 23. und 24. September im Linzer WIFI ein Seminar über richtige Hundehaltung ab. Infos: 0 664 / 42 04 730. |
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Keine Angst vor Streunern im Urlaubsparadies Tipps für den richtigen Umgang mit freilaufenden Hunden
Pichl b. Wels – Ein Sonnenuntergang am Palmenstrand, Romantik pur und dann ... ein Rudel streunender Hunde kommt angelaufen. Viele Touristen fürchten sich vor den hungrigen, freilaufenden Tieren. Doch Angst und Panik führen oft zu Fehlreaktionen und Unfällen.
„Angst braucht man bei diesen Hunden überhaupt keine zu haben, wenn man ein paar einfache Regeln beherzigt“, ist Hundeexpertin Edith Anna Kirchberger überzeugt. Das Verhalten von frei lebenden Hunden ist von den USA über Ägypten bis Thailand und Costa Rica vergleichbar. Die Sprache der Hunde ist international. Wichtig ist die Kenntnis von einigen Calmingsignalen (Beschwichtigungssignalen).
Hundeexpertin Kirchberger rät: Gehen Sie nie direkt auf den Hund zu. Drehen Sie sich auf die Seite. Blick abwenden, sehen Sie dem Hund nicht direkt in die Augen.
„Die Hunde sind meist ausgehungert und lechzen nach einem sozialen Kontakt“, so Kirchberger. Den Touristen werde oft geraten, die Hunde nicht anzufassen, wegen drohender Tollwut oder Erkrankungsgefahr. Mit der richtigen Reaktion kann ein unerwünschter Kontakt leicht vermieden werden. Es ist nicht notwendig mit Steinen nach den Tieren zu werfen, um diese zu vertreiben. „Hunde sind von Natur aus Friedensstifter und die besten Konfliktvermeider“, weiß Kirchberger aus langjähriger persönlicher Erfahrung im Umgang mit den Vierbeinern.
Ein Hund möchte sein Gegenüber beschwichtigen indem er gähnt, den Kopf abwendet, sich über die Lippen leckt, den Körper wegdreht, sich dehnt... Wer mit den richtigen Signalen antwortet kann seinen Urlaub am Palmenstrand unbeschwert genießen. |
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1.
Juli 2005Zwei Jahre Leinen- und andere Pflichten - "Krone" zieht Bilanz Pfusch-Gesetz für Hundehalter soll nun "runderneuert" werden Als "zahnloses Pfusch-Gesetz" wurde das seit 1. Juli 2003 geltende neue Hundehaltegesetz im Land ob der Enns oft bekrittelt. Herrchen und Frauchen liefen Sturm. Tausende Hundehalter verweigerten den Gehorsam, pfiffen auf Leinenpflicht und Trümmerl wegräumen. Die "OÖ-Krone" zieht eine Zwei-Jahres-Bilanz. "Das Zusammenleben mit einem Hund und die Sicherheit bei der Haltung wurden einer nie dagewesenen öffentlichen Diskussion unterzogen", freut man sich im Büro von Landesrat Ackerl. Positives ortet auch der Leiter der Polizeiabteilung des Landes, Bernhard Hindinger: "Ich glaube, dass sich die anfängliche Polarisierung verringert hat." Als Plus des Gesetzes bezeichnet Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl, dass die Leute jetzt quasi per Gesetz angehalten werden, sich besser über Hund zu informieren, bevor sie sich einen anschaffen: "Unüberlegte Spontankäufe wurden dadurch schon seltener." Ungeklärt ist noch immer die Exekutierbarkeit der Gesetze. Das soll sich ändern. Denn im Herbst wird das Gesetz runderneuert. Die wichtigsten Punkte: Klare Regelung der Mitwirkung der Exekutive, Ausnahme von kleinen Vierbeinern von der Leinen- und Maulkorbpflicht, genauere Definitionen von "größeren Menschenansammlungen", Ausweitung der Anmeldefrist von 8 auf 12 Wochen und Qualitätssicherung beim Sachkundekurs. Kritik: Feilaufflächen fehlen großteils immer noch, ebenso wie Strafmandate für die "Sünder".
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![]() ![]() 3.
Juni 2005Hunde im Bett: Scheidungsgrund oder Seelentröster? Das Tabuthema scheidet auch unter Hundefreunden die Geister Pichl b. Wels – „Einmal im Bett, heißt immer im Bett“, warnt Hundeexpertin Edith Kirchberger vor einem weichen Herz gegenüber dem vierbeinigen Liebling. Der Hund im Bett ist ein umstrittenes Thema, das die Gemüter von Tierfreunden zum Kochen bringt. Flöhe, Milben, Haaren... Dies alles sind Probleme bei Vierbeinern, die es den Besitzern verleiden ihre Tiere mit ins Bett zu nehmen. Ohne die richtige Pflege kann so ein Experiment sehr schnell zu einem juckenden Ausschlag bei Herrl oder Frauerl führen. „Ich empfehle den Haltern, dass sie ihre Tiere täglich frisieren, das Fell mit einem pflegenden, reinigenden Spray und mit Ampullen gegen Ungeziefer bearbeiten. Die Hunde regelmäßig entwurmen und impfen lassen“, erklärt Kirchberger. Problematischer wird es schon bei großen Hunden, die sehr viel Schmutz mit ins Bett bringen können. Auch wenn ein Tier stark haart ist dies eher unangenehm. „Die meisten, die sich einen Hund zulegen, sagen, der kommt mir nicht ins Bett. Aber früher oder später schaffen es fast alle die Herzen der Halter zu erweichen. Man soll sich das aber vorher gut überlegen: Denn einmal im Bett, heißt immer im Bett“, warnt Hundeexpertin Kirchberger. Viele tun es und fast keiner bekennt sich offen dazu. Diese Erfahrung hat Edith Anna Kirchberger in zahlreichen Seminaren gemacht. Doch für viele ist der kleine Vierbeiner im Bett eine Art Seelentröster, für andere, ein glatter Scheidungsgrund. Wer über das Thema diskutieren möchte, hat dazu im FORUM auf der Homepage von Edith Anna Kirchberger www.hunde-kirchberger.at die Möglichkeit. Für Rückfragen steht Ihnen Edith Kirchberger unter 07247/8326 oder 0699/106 97 606 gerne zur Verfügung. Passende Fotos können kostenlos unter www.hunde-kirchberger.at , dann auf "Für die Presse" , einfach und schnell herunter geladen werden. |
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8. Mai 2005![]()
Auch wenn einsame Vierbeiner in Single-Haushalten ruhebedürftige Nachbarn nerven:
Kläffende Hunde schrecken Diebe
Viele Bellos im Land ob der Enns leiden unter mangelndem Sozialkontakt. Ihre Herrchen und Frauchen sind Singles und haben wegen ihrer Jobs und durchs Fortgehen einfach zuwenig Zeit für sie. Die Folgen: Einsame Hunde können zu nervtötenden Kläffern werden, die ihren Nachbarn zur Verzweiflung bringen. Allerdings hat der Lärm auch einen großen Vorteil: Er schreckt die Einbrecher ab.
Bei der Anschaffung eines Vierbeiners werden die späteren Bedürfnisse des Tieres bisweilen zuwenig bedacht. Oft haben Besitzer zu wenig Zeit für Ihre Bellos. Die sich dann Marotten oder andere Verhaltensauffälligkeiten – wie ständiges, lautes Bellen – zulegen. „Sie wollen mit dem Bellen unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, in Kontakt zu ihren Haltern treten“, weiß Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl. Das Frustrationsbellen tritt auf, wenn sich die Vierbeiner von Sozialpartnern isoliert fühlen und keine Beschäftigung haben. Kirchbergers Rat: „Die Hunde dann aber nicht bestrafen, sondern die Situation verändern.“ Allerdings haben „vorlaute Hunde auch einen großen Vorteil: Sie gelten laut Kriminalpolizeilicher Beratungsstelle buchstäblich als „Alarmanlage auf vier Pfoten“. |
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8.
Mai 2005
Welser Hundeexpertin nahm tierische Signale unter Lupe:
Bei Reisen in ferne Kontinente kein Wörterbuch für die Bellos!
Für Bellos braucht man kein Wörterbuch! Egal wo, die Sprache der Vierbeiner ist international. Die Welser Hundeexpertin Edith Kirchberger machte die Probe aufs Exempel und bereiste Amerika, Costa Rica, Ägypten und Griechenland. Resümee: Wer die Signale der Hunde richtig deuten kann, hat nirgends Probleme.
Das Um und Auf bei der Begegnung mit den Vierbeinern: Vertrauen zwischen Mensch und Tier aufbauen und das Gegenüber nicht überfordern oder stressen. Sonst kann`s brenzlige Situationen geben. Egal, ob auf der Donaulände in Linz oder im sehr fernen Costa Rica. Hunderte Vierbeiner nahm Kirchberger bei ihrer tierischen Exkursion unter die Lupe. „Jeder Hund sendet überall auf der Welt die gleichen Calming Signale aus. Wer die kennt, kann sich gefahrlos dem Tier nähern, mit ihm Kontakt aufnehmen", so die Expertin.
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Mai 2005
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23. April 2005 Rasierklingen im Fleisch: Anschlag von Hundehasser OSTERMIETHING. Dass der zweijährige Jack-Russell-Terrier "Merlin" einen Anschlag eines unbekannten Hundehassers überlebt hat, verdankt er einer Riesenportion Glück und der Kunst der Tierärzte, die ihn operiert haben. Der Rüde hatte in der Au ein mit Rasierklingen präpariertes Fleisch geschluckt.VON MARTIN ROHRHOFER Dass Tierhasser mit Gift versetzte Köder auslegen, kommt immer wieder vor. Was sich ein Tierquäler im Innviertel einfallen ließ, übersteigt jedoch alles bisher dagewesene: Er umwickelte Rasierklingen mit Faschiertem und legte diese Fallen in Ettenau in Ostermiething im Uferbereich der Salzach aus. "Mir ist mein Hund entlaufen, unterhalb der Staatsbrücke habe ich ihn wieder gestellt. Da hatte er aber schon etwas erwischt und auch gleich gefressen", schildert Frauerl Manuela Albrechts. "Weil daneben noch Fleisch und drei Rasierklingen lagen, ahnte ich bereits Schlimmstes. Weil mein Hund den Schwanz eingezogen und er sich auch irgendwie gekrümmt hat, bin ich mit ihm sofort in die Tierarztpraxis in Ostermiething gefahren." Veterinärin Margit Kneissl musste dann bestätigen, was "Merlins" Frauerl befürchtet hatte: Der Hund hatte zwei Rasierklingen im Magen. Im Röntgen waren sie deutlich sichtbar. "Das Glück war, dass die zwei Zentimeter breiten, zweischneidigen Klingen im Futter relativ gut eingepackt waren und so nicht schon beim Hinunterschlingen Speiseröhre oder Magen aufgeschlitzt haben", sagt Margit Kneissl. "Wären die Klingen noch weiter gewandert, hätten sie dem Hund unweigerlich den Darm aufgeschnitten und das Tier wäre innerlich verblutet." In einer Notoperation im deutschen Piding bei Bad Reichenhall konnten dem Terrier die Klingen entfernt werden. "Merlin" wird überleben. Hund erziehen, Fremdfutter nicht anzurühren Ein Mordanschlag mit Giftködern oder Rasierklingen im Futter ließe sich vermeiden, wenn der Hund kein Futter anrührt, auf das er zufällig stößt. Da die Vierbeiner aber liebend gern auf Futtersuche außerhalb des Hauses gehen, rät die Pichler Hundeexpertin Edith Kirchberger, seinem Hund diese Unart mit Chilliwurst oder scharfem Pfeffer abzugewöhnen. "Das geht so, indem man beim Spazierengehen dem Hund ab und zu etwas Scharfes hinlegt und ihn so dazu erzieht, nur noch das Futter von zu Hause zu fressen. |
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31. März 2005Expertin warnt vor unseriösen „Hunde-Sittern“
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Kurios:
Ein Hund als Scheidungswaise WELS/PICHL. Der Rosenkrieg eines Welser Ehepaares machte den Golden Retriever "Timo" zu einem Scheidungswaisen. "Das ist kein Einzelfall", klagt die Pichler Hundeexpertin Edith Kirchberger. "Für Kinder gibt es ein Sorgerecht, ein Hund wird wie ein Möbelstück behandelt", ärgert sich der Welser. Er hatte vor fünf Jahren seine Frau überrascht und ihr "Timo" geschenkt. Der Golden Retriever besuchte eifrig die Hundeschule und wurde zum vierbeinigen Fitnesstrainer des Welsers. Dieser begann zu joggen und hatte in "Timo" einen idealen Laufpartner. Als im Vorjahr die Ehe des St. vor dem Scheidungsrichter endete, war der Weggefährte kein Thema. "Ich habe ihn meiner Frau geschenkt, also war klar, dass Timo bei ihr bleibt", resümiert Steiger. Weil sich die Ehe zu einem Rosenkrieg schlimmster Sorte entwickelt hatte, sieht der Mann auch keine Chance, "Timo" wieder zurückzubekommen. Diese Situation nimmt nun Edith Kirchberger aus Pichl zum Anlass, um auf ein Manko in der heimischen Rechtssprechung hinzuweisen. "Hunde müssten durch Gesetzesänderungen höherwertig gestellt werden. Derzeit sind sie nichts anderes als ein ganz normales Ding." Bei Gütertrennung nach einer Scheidung wird daher auf Bezugspersonen des Hundes keine Rücksicht genommen. Kirchberger ergänzt: ""Wenn dann gestritten wird, ist der Hund Druckmittel, und damit wird der Partner erpresst." In ihrem Hundeasyl in Pichl bei Wels werde sie alle zwei bis drei Monate mit ähnlichen Fällen konfrontiert. Allerdings: "Meistens sind es die Frauen, die mich um Hilfe bitten, weil ihre Männer nach Scheidungen auf dem Hund beharren." Sie hätten rechtlich die besseren Karten, weiß die Hundefreundin. "Fast immer unterschreiben Männer den Vertrag, wenn Hunde gekauft werden und haben dann Anspruch, weil es ja ihr Eigentum ist." Kirchberger zog jedenfalls daraus eine Konsequenz: "Wenn ich Hunde verkaufe, achte ich darauf, dass beide Partner unterschreiben." (müf) |
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10.
Februar 2005
Kinder leiden unter Rosenkrieg um ihren Timo |
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Promis kümmerten sich um vierbeinige Musikantenstadl-Gäste Francine Jordi und Patrick Lindner kümmerten sich rührend um die drei "verwaisten" Vierbeiner, die den Musikantenstadl nur von der Garderobe aus miterleben durften. Hundeexpertin Edith Kirchberger war zu einem Interview mit Moderator Karl Moik angereist, dieser musste allerdings wegen seiner Erkrankung das Gespräch über seine Beziehung zu Hunden absagen.
Hundeexpertin
Edith Kirchberger aus Pichl bei Wels lässt nicht so schnell locker. Diese
Erfahrung machte Musikantenstadl-Haudegen Karl Moik bei seinem Auftritt in
Wels. Die Tieraktivistin hatte mit dem bekannten Moderator ein Interview für
die Zeitschrift Pro-Hund vereinbart. "Ich wollte ihn fragen, ob er seinen
Dackel noch hat und wie sein Bezug zu Tieren ist", sagt Kirchberger. Daraus
wurde leider nichts. Die Dame musste mit ihren drei vierbeinigen Begleitern
stundenlang warten, weil Moik bei seiner Welser Show so marod war, dass er
sich zwischen den Auftritten hinlegen musste. Nach einem Interview war ihm
an diesem Abend verständlicherweise nicht.
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02.
Februar 2005Vollwertküche für Susi und Strolchi
Pichl b. Wels - Weg mit dem Winterspeck heißt es nicht nur bei uns Menschen, sondern auch immer öfter bei unseren vierbeinigen Lieblingen. "Die Zahl der übergewichtigen Hunde, die eher einem Wal als einem Rassehund gleichen, nimmt stetig zu", berichtet Hundeexpertin Edith Kirchberger. Gründe für die überflüssigen Pfunde liegen in einer nicht artgerechten Ernährung, einem Übermaß an Schokolade und anderen Leckerlis. "Auch bei Tieren gilt: richtige Ernährung gibt Energie, stärkt das Immunsystem und beugt Krankheiten vor", erklärt Kirchberger. Mit ein paar einfachen Regeln bleibt der Flocki rank und schlank. Der Hund sollte täglich zur selben Zeit gefüttert werden. Zuerst gezieltes Training, dann ein Vitaminschub in Form von Obst oder Gemüse sind ebenfalls empfehlenswert. Die Futterschüssel sollte nur fünf Minuten "geöffnet" bleiben. Trockenfutter reinigt die Zähne und beim Thema Trinken rät Expertin Kirchberger zu reinem Wasser. Da Hunde gerne Kot fressen, sollte auch dagegen prophylaktisch einiges getan werden. "Füttern sie ihren Vierbeiner mit Quargel, Knackern mit Stich, getrockneten Kutteln oder Neydhartinger Moortränke, dann wird er auf das Kotfressen verzichten", erläutert Kirchberger. Frisches Gemüse sorgt für die notwendige Vitaminzufuhr, es sollte gedünstet und grob püriert werden. Geflügel, Wild und Fisch kommen gebraten oder gekocht auf den Speiseplan. Rind- und Lammfleisch sollte der Vierbeiner roh verzehren. "Schweinefleisch ist tabu - es kann Erreger der gefährlichen Aujetzkyschen Krankheit auf die Tiere übertragen", warnt Kirchberger. Die Auswirkungen von falscher Ernährung reichen von Verhaltensauffälligkeiten über Dauerdurchfall bis zum Tod durch Herzverfettung. "Über den Inhalt des Napfes entscheidet der Mensch. Der Hund kann nicht wie wir Menschen den Kühlschrank plündern", so Kirchberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Edith Kirchberger 0664/4204730 oder 07247/8326 |
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