** Kirchberger`s Private Liebhaber - Hundezucht **

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OÖNachrichten 5./6. November 2005 Titelseite:

 

Die Tipps der „Tiernannys“ im TV sind zum Teil gar nicht gut/Seite 34

 

Kritik an Tiernanny:

Vertrauen statt Drill

Eine Fachjury hat die „Tiernanny“- Sendungen auf VOX und RTL 2 analysiert. Das Ergebnis: Der Druck und der Drill, den Hundenannys  meist ausüben, ist kontraproduktiv. Sanfte Hundeerziehung schafft Vertrauen.

 

Von Maria Etzelsdorfer

 

Die Welser Hundeexpertin Edith Kirchberger hat die Jury zusammengestellt:

Tierärzte, Hundetrainer und Hundepsychologen. Sechs Folgen der neuen Tiersendungen “Die Tiernanny“ auf VOX und „Superfrauchen“ auf RTL 2 wurden von  der Experten bereits unter die Lupe genommen.

So etwa der Fall eines eineinhalbjährigen  American-Bulldoggen-Rüden namens „Eis“: Er reagiert aggressiv auf familienfremde Personen wie Besucher und den Briefträger. Die Supernanny bemerkt, dass Eis zu kurz an der Leine gehalten wird. Ständige Leinenrucks sollen ihn vom Bellen abhalten, wenn Besuch kommt.

Für den Hund bedeutet dies: Jedesmal wenn Besuch kommt, passieren unangenehme Dinge. Das verursacht bei ihm Stress und macht ihn aggressiv. Die Tiernanny „verordnet“ eine längere Leine, Leinenrucks sollen vermieden werden und schlägt eine Belohnung mit einem „Leckerli“ vor, wenn der Hund trotz Besucher ruhig sitzt.

 

Hundesprache unbekannt

 

Die Expertenjury kritisiert: „Hundesprache und Körperhaltung sind der TV- Nanny offenbar völlig unbekannt. Auf die wichtigsten Beschwichtigungssignale beim Hund – mit der Zunge über die Lippen schlecken, Gähnen und den Kopf abwenden – wird nicht geachtet.

Stattdessen wird mit herkömmlicher Erziehung gearbeitet, die darauf abzielt, mit Druck und Drill den Willen des Hundes zu brechen.“

 

Im Fall des Bulldoggen- Rüden Eis kam die Jury zum Ergebnis: „Sein aggressives Verhalten ist kein Dominanzproblem, sondern ein Hilfeschrei, weil seine hundesprachlichen Hinweise nicht wahrgenommen werden.“ Die Jury empfiehlt: „Der Hund muss lernen, Besucher immer mit Positivem zu verbinden. Er soll mit einem Leckerli vom Besuch abgelenkt werden und beruhigt werden, damit er nicht in Panik gerät.“

Auf Kircbergers Homepage www.hunde-kirchberger.at kann man die Analysen

und Kommentare, sowie alternative Vorschläge der Jury zu den Tiersendungen nachlesen.

Außerdem können Hundehalter eine Art Wissenstest absolvieren: Nach der Sendung können sie auf der Homepage das Verhalten der Tiernannys bewerten und im Forum diskutieren.

Weiter geht es am Sonntag den 6. November in der O.Ö. Rundschau!!

 


Anlässlich zur Eröffnung der ersten Animal Learn Hundeschule in Oberösterreich, gab Clarissa von Reinhardt in Linz ein Seminar über kompetente und faire Hundeerziehung, für rund 200 Interessierte.

Die Leiterin der Hundeschule Together Mag. Brita Ortbauer:" Das Wichtigste für das "Mensch-Hund-Team von heute" ist gegenseitiges Vertrauen und entspannte Zusammenarbeit, um Alltagssituationen stressfrei erleben zu können." Ortbauer arbeitet nach den neuesten Erkenntnissen der Verhaltensforschung.

Clarissa von Reinhardt: Das Konzept ist sensationell einfach, es ist eine Lernmethode bei der kein Druck und Aggressivität angewendet wird.
Mit Hilfsmittel wie Blechdosen, Kettenwürger oder Stachelhalsband und Methoden wie Nackenfellschütteln, Leinenruck kann kein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.
Wir sollten uns überlege, wie es uns gefallen würde, wenn jemand das mit uns machen würde und uns fragen, ob man so seinen "besten Freund" behandelt.
Wollen wir einen freundlichen, umgänglichen Hund, müssen wir uns auch ihm gegenüber so benehmen. Das, was man in die Beziehung Hund-Mensch einbringt zeigt sich nach außen. Aus zwei Hektikern kann niemals Ruhe werden.
Wenn wir Hunden gewaltfrei, ruhig und freundlich entgegentreten, dann kooperieren Hunde mit uns freiwillig. Das braucht vielleicht ein wenig länger, aber der Hund macht es mit Freude und alle Beteiligten haben Spaß daran.

Wie oft hört man die Aussage von Hundebesitzern, die in eine Hundeschule kommen, "Mein Hund soll perfekt gehorchen lernen!" Es gibt keinen perfekten Gehorsam! Wichtig ist, dass der Hund Kommandos lernt, die im täglichen Leben in unsere Gesellschaft notwendig sind. Der Hund muss zuverlässig kommen, wenn ich ihn rufe, er sollte sich ruhig verhalten können, wenn es von ihm verlangt wird und sich in der Nähe seines Menschen aufhalten.
Ein Hund muss nicht an der linken Seite seines Menschen Fußgehen können, diese Einteilung stammt noch aus dem Jahr 1888, als das Führen eines Hundes nur Aufgabe der "damaligen Ordnungshüter" war und die Feuerwaffe rechts getragen wurde. Hunde sollten ausweichen dürfen, wenn ihnen eine Situation zu eng und damit bedrohlich wird.
"Um Stress bei unseren Hunden zu reduzieren, sollten wir auch unsere Vierbeiner nicht überallhin mitnehmen".
Wenn Menschen lernen, die Beschwichtigungssignale, die sog. Calming Signals, der Hunde zu lesen, dann kann er auch verstehen wie es dem Hund gerade geht, denn dort spiegelt sich seine Gefühlswelt wieder.
Hunde sind "Konfliktvermeider", bevor ein Hund beißt, signalisiert er mit schlecken, gähnen, Kopf zur Seite drehen, knurre... dass es ihm zu viel, zu laut, zu eng... wird.
Hunde sollten sehr wohl knurren dürfen, es ist ein natürliches Ausdrucksverhalten, was signalisiert, der Hund hat Angst und fühlt sich bedroht. Auf keinen Fall sollte versucht werden,  weiter auf ihn zuzugehen oder die Situation noch bedrohlicher werden zu lassen.
Für Beide sind das die goldenen Augenblicke sie/er hat mich verstanden.

Email: together@hundetraining.cc Tel. 0650/900 6 800

 

Sonntag, 09. Oktober 2005

 

 

Lernen ohne Druck, Aggressivität und Stress ist das Credo der Animal Learn-Hundeschulen. Deren Vertreterin Clarissa von Reinhardt (links) kam nun nach Leonding, wo Mag. Brita Ortbauer ihre „Together“-Hundeschule eröffnete. Für mehr als 200 interessierte Frauchen und Herrchen gab´s einen tollen Vortrag über eine faire Erziehung der Bellos.


Sonntag 25. Sept. 2005

Neue Lernmethoden setzen auf sanfte Erziehung und Verstehen der Hundesprache

Druck und Drill stresst Bellos!

Hunde sind Meister im Konfliktlösen. Dennoch gibt's immer wieder Beißattacken. Denn viele Frauchen und Herrchen verstehen die Sprache der Bellos nicht. Zumindest wird bei der Ausbildung der Vierbeiner viel  zu viel Druck und Stress ausgeübt, kritisiert Hundeexpertin Kirchberger bei einem Seminar im Linzer Wifi.

Mit hartem Druck und Drill ist der Lernerfolg bei vielen Hunden zwar rasch da, doch später gibt's dann oft ein böses Erwachen. Anders bei der "sanften" Schul-Metode, die vor allem in den USA schon gut verbreitet ist. 20 Prozent der Hundeschulen arbeiten damit, etwa 60 Prozent mischen sanft und hart. "Es ist nicht nötig, den Willen des Hundes zu brechen", meint Edith Kirchberger. Bekannten Vertretern der neuen Lernmethoden ohne Kadavergehorsam, wie Clarissa von Reinhardt aus Deutschland oder Turid Rugaas aus Norwegen, geht's stattdessen um das Verstehen der Sprache der Bellos. "Sie senden 30 Calming-Signale aus. Wer sie kennt, kommt mit den Hunden bestens aus und Konflikte bleiben aus", meint Kirchberger. Denn die vierbeinigen Freunde zeigen, wenn ihnen etwas nicht passt. Sie versuchen, ihr Gegenüber zu beruhigen. Durch Gähnen, Schlecken, Kratzen oder Kopfwegdrehen bei Stress.

Versteht keiner die Signale, kann's brenzlig werden. Kirchberger: "Konsequenz ist bei der Erziehung wichtig. Man muss aber keinerlei Dominanz gegenüber dem Hund ausüben."

 


Edith Kirchberger mit ihrer Mitarbeiterin Manuela (links) beim Seminar im Linzer Wifi. Trotz ihres auffälligen Größenunterschiedes verstehen sich die beiden vierbeinigen Fotomodelle übrigens bestens und sind privat ein Herz und eine Seele.


01. September 2005

Bei Wahl der Bellos zählen auch Äußerlichkeiten:

Tierische Begleiter sind oft Ebenbild ihrer Besitzer

Bei der Wahl eines vierbeinigen Begleiters orientieren sich Herrchen und Frauchen oft an übereinstimmenden Merkmalen oder Äußerlichkeiten. "Viele Leute wollen einen Hund, der so ist wie sie", weiß Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl. Elegante Damen wählen daher Afghanen oder Dalmatiner als vierbeinigen Freund.

Soll er groß sein oder klein? Federleicht oder ein Schwergewicht? Mehr- oder einfärbig? Mit langem oder kurzem Fell? Äußere Ähnlichkeiten oder charakterliche Übereinstimmungen zählen auch bei der Wahl eines Hundes. "Er sollte aber nicht aus einer Laune heraus angeschafft werden, oder weil der Hund optisch gefällt", warnt Kirchberger oberösterreichische Tierfreunde. Dennoch sind oft Parallelen zwischen Bello und Mensch zu beobachten: Melancholiker wählen meist kein Hunde-Temperamentbündel, Sportler werden weniger nach einem Dackel oder Mops Ausschau halten. Frauen mit einem Chihuahua gefällt es wohl, einen kleinen Wachhund zu haben, der niemand an sie heran lässt.

"Bei jungen Mischlingen weiß man oft nie, wie sie später aussehen. Da springt meist bei der ersten Begegnung der berühmte ´Funke´ über", mutmaßt die Expertin. Sie hält am 23. und 24. September im Linzer WIFI ein Seminar über richtige Hundehaltung ab. Infos: 0 664 / 42 04 730.

Hundeexpertin Edith Kirchberger meint:
Beim Ankauf eines Bellos sind vor allem dessen Charakter und Eigenschaften sehr wichtig.....
Bei der Wahl eines vierbeinigen Begleiters orientieren sich Herrchen und Frauchen oft an übereinstimmenden Merkmalen oder Äußerlichkeiten." Viele Leute wollen einen Hund, der so ist wie sie", weiss Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl. Elegante Damen wählen daher Afghanen oder Dalmatiner als vierbeinigen Freund.


13. Juli 2005

 

Keine Angst vor Streunern im Urlaubsparadies

Tipps für den richtigen Umgang mit freilaufenden Hunden

 

Pichl b. Wels – Ein Sonnenuntergang am Palmenstrand, Romantik pur und dann ... ein Rudel streunender Hunde kommt angelaufen. Viele Touristen fürchten sich vor den hungrigen, freilaufenden Tieren. Doch Angst und Panik führen oft zu Fehlreaktionen und Unfällen.

 

„Angst braucht man bei diesen Hunden überhaupt keine zu haben, wenn man ein paar einfache Regeln beherzigt“, ist Hundeexpertin Edith Anna Kirchberger überzeugt. Das Verhalten von frei lebenden Hunden ist von den USA über Ägypten bis Thailand und Costa Rica vergleichbar. Die Sprache der Hunde ist international. Wichtig ist die Kenntnis von einigen Calmingsignalen (Beschwichtigungssignalen).

 

Hundeexpertin Kirchberger rät:

Gehen Sie nie direkt auf den Hund zu.

Drehen Sie sich auf die Seite.

Blick abwenden, sehen Sie dem Hund nicht direkt in die Augen.

 

„Die Hunde sind meist ausgehungert und lechzen nach einem sozialen Kontakt“, so Kirchberger. Den Touristen werde oft geraten, die Hunde nicht anzufassen, wegen drohender Tollwut oder Erkrankungsgefahr. Mit der richtigen Reaktion kann ein unerwünschter Kontakt leicht vermieden werden. Es ist nicht notwendig mit Steinen nach den Tieren zu werfen, um diese zu vertreiben. „Hunde sind von Natur aus Friedensstifter und die besten Konfliktvermeider“, weiß Kirchberger aus langjähriger persönlicher Erfahrung im Umgang mit den Vierbeinern.

 

Ein Hund möchte sein Gegenüber beschwichtigen indem er gähnt, den Kopf abwendet, sich über die Lippen leckt, den Körper wegdreht, sich dehnt... Wer mit den richtigen Signalen antwortet kann seinen Urlaub am Palmenstrand unbeschwert genießen.


1. Juli 2005

Zwei Jahre Leinen- und andere Pflichten - "Krone" zieht Bilanz

Pfusch-Gesetz für Hundehalter soll nun "runderneuert" werden

Als "zahnloses Pfusch-Gesetz" wurde das seit 1. Juli 2003 geltende neue Hundehaltegesetz im Land ob der Enns oft bekrittelt. Herrchen und Frauchen liefen Sturm. Tausende Hundehalter verweigerten den Gehorsam, pfiffen auf Leinenpflicht und Trümmerl wegräumen. Die "OÖ-Krone" zieht eine Zwei-Jahres-Bilanz.

"Das Zusammenleben mit einem Hund und die Sicherheit bei der Haltung wurden einer nie dagewesenen öffentlichen Diskussion unterzogen", freut man sich im Büro von Landesrat Ackerl. Positives ortet auch der Leiter der Polizeiabteilung des Landes, Bernhard Hindinger: "Ich glaube, dass sich die anfängliche Polarisierung verringert hat."

Als Plus des Gesetzes bezeichnet Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl, dass die Leute jetzt quasi per Gesetz angehalten werden, sich besser über Hund zu informieren, bevor sie sich einen anschaffen: "Unüberlegte Spontankäufe wurden dadurch schon seltener."

Ungeklärt ist noch immer die Exekutierbarkeit der Gesetze. Das soll sich ändern. Denn im Herbst wird das Gesetz runderneuert. Die wichtigsten Punkte: Klare Regelung der Mitwirkung der Exekutive, Ausnahme von kleinen Vierbeinern von der Leinen- und Maulkorbpflicht, genauere Definitionen von "größeren Menschenansammlungen", Ausweitung der Anmeldefrist von 8 auf 12 Wochen und Qualitätssicherung beim Sachkundekurs.

Kritik: Feilaufflächen fehlen großteils immer noch, ebenso wie Strafmandate für die "Sünder".

Josef Ackerl, zuständiger Landesrat: "Trotz der bisher grundsätzlich guten Erfahrungen werden wir in der neuen Gesetzes-Novelle noch einige Punkte verbessern müssen." Dr. Hilde Berger, Präsidentin des oberösterreichischen Tierschutzvereins: "Man muss schon ein Glück haben, in seiner Nähe eine Freilauffläche für seinen Hund zu finden." Edith Kirchberger, Hundeexpertin: "Sachkundekurse gehören qualitativ verbessert. Zwei Stunden reichen nicht aus." Bernhard Hindinger, Polizeiabteilung Land OÖ: "Wir sind bemüht, dass die Leinen- und Maulkorbpflicht überwacht wird."

3. Juni 2005

Hunde im Bett:

Scheidungsgrund oder Seelentröster?

Das Tabuthema scheidet auch unter Hundefreunden die Geister

Pichl b. Wels – „Einmal im Bett, heißt immer im Bett“, warnt Hundeexpertin Edith Kirchberger vor einem weichen Herz gegenüber dem vierbeinigen Liebling. Der Hund im Bett ist ein umstrittenes Thema, das die Gemüter von Tierfreunden zum Kochen bringt.

Flöhe, Milben, Haaren... Dies alles sind Probleme bei Vierbeinern, die es den Besitzern verleiden ihre Tiere mit ins Bett zu nehmen. Ohne die richtige Pflege kann so ein Experiment sehr schnell zu einem juckenden Ausschlag bei Herrl oder Frauerl führen. „Ich empfehle den Haltern, dass sie ihre Tiere täglich frisieren, das Fell mit einem pflegenden, reinigenden Spray und mit Ampullen gegen Ungeziefer bearbeiten. Die Hunde regelmäßig entwurmen und impfen lassen“, erklärt Kirchberger.

Problematischer wird es schon bei großen Hunden, die sehr viel Schmutz mit ins Bett bringen können. Auch wenn ein Tier stark haart ist dies eher unangenehm. „Die meisten, die sich einen Hund zulegen, sagen, der kommt mir nicht ins Bett. Aber früher oder später schaffen es fast alle die Herzen der Halter zu erweichen. Man soll sich das aber vorher gut überlegen: Denn einmal im Bett, heißt immer im Bett“, warnt Hundeexpertin Kirchberger.

Viele tun es und fast keiner bekennt sich offen dazu. Diese Erfahrung hat Edith Anna Kirchberger in zahlreichen Seminaren gemacht. Doch für viele ist der kleine Vierbeiner im Bett eine Art Seelentröster, für andere, ein glatter Scheidungsgrund.

Wer über das Thema diskutieren möchte, hat dazu im FORUM auf der Homepage von Edith Anna Kirchberger www.hunde-kirchberger.at die Möglichkeit.

Für Rückfragen steht Ihnen Edith Kirchberger unter 07247/8326 oder 0699/106 97 606  gerne zur Verfügung.

Passende Fotos können kostenlos unter www.hunde-kirchberger.at , dann auf "Für die Presse" ,  einfach und schnell  herunter geladen werden.


8. Mai 2005

 

Auch wenn einsame Vierbeiner in Single-Haushalten ruhebedürftige Nachbarn nerven:

 

Kläffende Hunde schrecken Diebe

 

Viele Bellos im Land ob der Enns leiden unter mangelndem Sozialkontakt. Ihre Herrchen und Frauchen sind Singles und haben wegen ihrer Jobs und durchs Fortgehen einfach zuwenig Zeit für sie. Die Folgen: Einsame Hunde können zu nervtötenden Kläffern werden, die ihren Nachbarn zur Verzweiflung bringen. Allerdings hat der Lärm auch einen großen Vorteil: Er schreckt die Einbrecher ab.

 

Bei der Anschaffung eines Vierbeiners werden die späteren Bedürfnisse des Tieres bisweilen zuwenig bedacht. Oft haben Besitzer zu wenig Zeit für Ihre Bellos. Die sich dann Marotten oder andere Verhaltensauffälligkeiten – wie ständiges, lautes Bellen – zulegen. „Sie wollen mit dem Bellen unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen, in Kontakt zu ihren Haltern treten“, weiß Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl. Das Frustrationsbellen tritt auf, wenn sich die Vierbeiner von Sozialpartnern isoliert fühlen und keine Beschäftigung haben. Kirchbergers Rat: „Die Hunde dann aber nicht bestrafen, sondern  die Situation verändern.“ Allerdings haben „vorlaute Hunde auch einen großen Vorteil: Sie gelten laut Kriminalpolizeilicher Beratungsstelle buchstäblich als „Alarmanlage auf vier Pfoten“.


8. Mai 2005

 

Welser Hundeexpertin nahm tierische Signale unter Lupe:

 

Bei Reisen in ferne Kontinente kein Wörterbuch für die Bellos!

Für Bellos braucht man kein Wörterbuch! Egal wo, die Sprache der Vierbeiner ist international. Die Welser Hundeexpertin Edith Kirchberger machte die Probe aufs Exempel und bereiste Amerika, Costa Rica, Ägypten und Griechenland. Resümee: Wer die Signale der Hunde richtig deuten kann, hat nirgends Probleme.

 

Das Um und Auf bei der Begegnung mit den Vierbeinern: Vertrauen zwischen Mensch und Tier aufbauen und das Gegenüber nicht überfordern oder stressen. Sonst kann`s brenzlige Situationen geben. Egal, ob auf der Donaulände in Linz oder im sehr fernen Costa Rica. Hunderte Vierbeiner nahm Kirchberger bei ihrer tierischen Exkursion unter die Lupe. „Jeder Hund sendet überall auf der Welt die gleichen Calming Signale aus. Wer die kennt, kann sich gefahrlos dem Tier nähern, mit ihm Kontakt aufnehmen", so die Expertin.

 


Mai 2005

 

Hunde - Nanny kuriert verhaltensauffällige Vierbeiner

 

Mangelnder Sozialkontakt lässt Hunde zu Kläffern werden

 

Pichl b. Wels – Viele Hunde würden eine „Super-Nanny“ brauchen, damit  ihre kleinen Marotten und großen Verhaltensauffälligkeiten „kuriert“ werden können. Ein häufig auftretendes Problem ist dabei ständiges, lautes Bellen, verursacht durch mangelnden Sozialkontakt.

 

„Hunde wollen mit ihrem Bellen unsere Aufmerksamkeit auf sich ziehen und versuchen so in Kontakt mit ihren Haltern zu treten“, berichtet Hundeexpertin Edith Kirchberger. Und genau das Erreichen die kleinen und großen Kläffer mit ihrem nervtötendem Gebell: Die Halter schimpfen, der Hund hat sein Ziel erreicht.

 

"Wichtig ist es, dass der Hund, wenn er bellt keine Aufmerksamkeit erhält, denn sonst würde man dieses Verhalten nur noch verstärken", so Kirchberger. Die Expertin empfiehlt den "überforderten" Tierbesitzern eine gezielte "Zuwendungs-Therapie". "Nehmen sie sich täglich 10 bis 25 mal rund drei Minuten Zeit für ihren vierbeinigen Liebling. Diese 30 Minuten lassen sich leicht aufbringen und der Erfolg - ein ruhigeres Zusammenleben - wird sie überzeugen", so Kirchberger. Die Tiere wünschen sich Aufmerksamkeit und Sozialkontakt in Form von Streicheleinheiten, Spiel und Spaß.
Ein Hund der alleine im Garten ist und dauernd bellt, sollte überhaupt ins Haus genommen werden. Wenn der Hund dieses Verhalten zeigt, während er neben einem sitzt, kann es funktionieren sachte seine Schnauze von oben zu umfassen (dabei weder ansehen noch ansprechen).

 

Aber nicht nur lautes und häufiges Bellen gehört zu den Verhaltensauffälligkeiten, die mit gezielter Aufmerksamkeit kuriert werden können, sondern auch das „Zerlegen“ von Schuhen, Teppichen und Vorhängen. „Ich lenke den Hund mit einem Kauknochen ab, dadurch wird dieser interessanter. Zum einen erhält das Tier meine volle Aufmerksamkeit, zum anderen spiele ich mit ihm und gebe ihm ein Ersatzobjekt“, berichtet Kirchberger.

 

Interessierte können bei einem Seminar mit Edith Kirchberger am 21./22. Mai mehr über diesen spannenden Umgang mit der Sprache der Hunde erfahren.

 

Nähere Informationen unter 07247/8326

 

Bellarten

  1. Aufgeregtes Bellen, Spielbellen

  2. Angstbellen

  3. Verteidigungsbellen, Bellen um etwas zu Bewachen

  4. Gelerntes Bellen

  5. Frustrationsbellen, Dauerstressbellen
     

  1. Aufgeregtes Bellen, Spielbellen
    Beschreibung: Dieses Bellen ist sehr hoch, manchmal mit winseln vermischt und immer in Kombination mit Bewegung.
    Mögliche Strafe: keine, Fröhlichkeit kann nicht bestraft werden, nicht Ruhe oder Sitz verlangen!
    Mögliche Lösungen:
    Selbst ruhig sein. Beim Spaziergang möglichst schnell selbst fertig sein.
     

  2. Angstbellen
    Beschreibung: ebenfalls ein sehr hohes Bellen, aber die Angst ist hörbar. Der Hund rennt nervös herum, kratzt an Türen, versucht zu Flüchten.
    Mögliche Strafe: Angst kann man nicht Strafen sonst verstärkt sich diese negative Emotion nur.
    Mögliche Lösungen:
    Aus der Moment-Situation herausholen (auch bei Hunden, die beim Alleinsein aus Angst bellen!!!). Langfristig kann das Problem durch eine systematische Desensibilisierung gelöst werden
     

  3. Bellen um etwas zu Bewachen
    Beschreibung: kann ein sehr kurzer, einmaliger Laut sein (= Warnbellen), der dem Rudel sagt, dass sich Gefahr nähert.
    Mögliche Strafe:
    keine, weil sich das Verhalten sonst verschlimmert!
    Mögliche Lösungen:
    herausfinden was den Hund veranlasst sich verteidigen zu müssen und dem Hund durch eine systematische Desensibilisierung überzeugen, das ich die Situation im Griff habe und er sich darum nicht zu kümmern braucht.
     

  4. Gelerntes Bellen
    Beschreibung: mehrere Belllaute – schaut ob Reaktion da und bellt wieder weiter
    Siehe  oben
     

  5. Frustrationsbellen, Langzeitstressbellen
    Beschreibung: Der Hund bellt in einem fort, sehr monoton. Am Ende vieler Belllaute, folgt manchmal ein Jaulen, gefolgt von erneutem Bellen. Dieses Verhalten tritt auf, wenn Hunde von Sozialpartnern isoliert sind und keine Beschäftigung haben. Betroffen sind daher besonders Hunde an Ketten, in Zwingern und Tierheimen.
    Durch das dauernde Bellen kommt es zu einer Ausschüttung von Glückshormonen. Um die Situation einigermaßen zu ertragen bellt der Hund daher unentwegt. Dabei fühl er sich nicht gut.

    Mögliche Strafe:
    der Hund leidet daher nicht strafen
    Mögliche Lösungen:
    raus aus dieser Situation!!


23. April 2005

Rasierklingen im Fleisch: Anschlag von Hundehasser

OSTERMIETHING. Dass der zweijährige Jack-Russell-Terrier "Merlin" einen Anschlag eines unbekannten Hundehassers überlebt hat, verdankt er einer Riesenportion Glück und der Kunst der Tierärzte, die ihn operiert haben. Der Rüde hatte in der Au ein mit Rasierklingen präpariertes Fleisch geschluckt.

VON MARTIN ROHRHOFER

Dass Tierhasser mit Gift versetzte Köder auslegen, kommt immer wieder vor. Was sich ein Tierquäler im Innviertel einfallen ließ, übersteigt jedoch alles bisher dagewesene: Er umwickelte Rasierklingen mit Faschiertem und legte diese Fallen in Ettenau in Ostermiething im Uferbereich der Salzach aus.

"Mir ist mein Hund entlaufen, unterhalb der Staatsbrücke habe ich ihn wieder gestellt. Da hatte er aber schon etwas erwischt und auch gleich gefressen", schildert Frauerl Manuela Albrechts. "Weil daneben noch Fleisch und drei Rasierklingen lagen, ahnte ich bereits Schlimmstes. Weil mein Hund den Schwanz eingezogen und er sich auch irgendwie gekrümmt hat, bin ich mit ihm sofort in die Tierarztpraxis in Ostermiething gefahren."

Veterinärin Margit Kneissl musste dann bestätigen, was "Merlins" Frauerl befürchtet hatte: Der Hund hatte zwei Rasierklingen im Magen. Im Röntgen waren sie deutlich sichtbar. "Das Glück war, dass die zwei Zentimeter breiten, zweischneidigen Klingen im Futter relativ gut eingepackt waren und so nicht schon beim Hinunterschlingen Speiseröhre oder Magen aufgeschlitzt haben", sagt Margit Kneissl. "Wären die Klingen noch weiter gewandert, hätten sie dem Hund unweigerlich den Darm aufgeschnitten und das Tier wäre innerlich verblutet." In einer Notoperation im deutschen Piding bei Bad Reichenhall konnten dem Terrier die Klingen entfernt werden. "Merlin" wird überleben.

Hund erziehen, Fremdfutter nicht anzurühren

Ein Mordanschlag mit Giftködern oder Rasierklingen im Futter ließe sich vermeiden, wenn der Hund kein Futter anrührt, auf das er zufällig stößt. Da die Vierbeiner aber liebend gern auf Futtersuche außerhalb des Hauses gehen, rät die Pichler Hundeexpertin Edith Kirchberger, seinem Hund diese Unart mit Chilliwurst oder scharfem Pfeffer abzugewöhnen. "Das geht so, indem man beim Spazierengehen dem Hund ab und zu etwas Scharfes hinlegt und ihn so dazu erzieht, nur noch das Futter von zu Hause zu fressen.


31. März 2005

 

Expertin warnt vor unseriösen „Hunde-Sittern“

Kuriose Hunde-Diebstähle

Pichl b. Wels – Zwei kuriose Hunde-Diebstähle ereigneten sich rund um die Osterfeiertage. Eine gutgläubige Dame wurde um ihre Malteser-Hündin betrogen, auf dem Anwesen von Hundeexpertin Edith Kirchberger kam es zu einer „Hundeentführung“.

Frau L. wollte nur ein paar Tage verreisen und brachte ihre Malteserhündin Sindi beim Ehepaar M. in Ried im Innkreis unter. Als sie ihren kleinen vierbeinigen Liebling nach dem Urlaub wieder abholen wollte, bot ihr das Ehepaar 500,- Euro für den Hund. Das Paar hatte sich in den kleinen Vierbeiner verliebt und wollte diesen seiner Besitzerin nicht mehr zurück geben. Schließlich ließ sich Frau S. Langmayr schweren Herzens dazu überreden, ihren Hund noch ein paar Tage in der Obhut des Paares zu lassen.

Doch nun begann der Leidensweg der allein stehenden Frau. Die „Hunde-Sitter“ reagierten nicht mehr auf ihre Anrufe, öffneten die Türen nicht mehr. Weder eine Rechtsberatung, noch die Polizei konnten der verzweifelten Frau helfen. Nun wirft das Ehepaar Frau L. auch noch vor, dass sie ihren Hund misshandelt hätte. Hundeexpertin Kirchberger bezeichnet die Vorwürfe als haltlos: Frau L. habe schon mehrere Hunde betreut und diese immer vorbildlich gepflegt. Nun droht ein lang anhaltender Streit um den Malteser. Frau L. bittet um Hilfe: „Gebt mir meine Sindi zurück.“

Edith Kirchberger wurde indes über die Osterfeiertage selbst Opfer einer „Hunde-Entführung“. Herr H. aus Traun hatte aufgrund einer Trennung einen Malteser und einen Mischling im Tierasyl in Pichl b. Wels abgegeben. Der Mann bestätigte schriftlich, dass er die Hunde Edith Kirchberger schenkt.

Die Hundeexpertin suchte daraufhin Pflegeplätze für die verwaisten Tiere. Am Ostersonntag wollte der Mann nun die Malteserhündin Sheila wieder abholen. Nach telefonischer Rücksprache mit Kirchberger wurde ihm dies untersagt. Der Mann nahm „seinen“ Hund trotzdem mit. „Ich habe den Mann angezeigt. Hunde sind keine Ware und ein ständiges Hin und Her macht die Tiere verhaltensgestört“, berichtet Kirchberger.


10. Februar 2005

Kurios: Ein Hund als Scheidungswaise

WELS/PICHL. Der Rosenkrieg eines Welser Ehepaares machte den Golden Retriever "Timo" zu einem Scheidungswaisen. "Das ist kein Einzelfall", klagt die Pichler Hundeexpertin Edith Kirchberger.

"Für Kinder gibt es ein Sorgerecht, ein Hund wird wie ein Möbelstück behandelt", ärgert sich der Welser. Er hatte vor fünf Jahren seine Frau überrascht und ihr "Timo" geschenkt. Der Golden Retriever besuchte eifrig die Hundeschule und wurde zum vierbeinigen Fitnesstrainer des Welsers. Dieser begann zu joggen und hatte in "Timo" einen idealen Laufpartner.

Als im Vorjahr die Ehe des St. vor dem Scheidungsrichter endete, war der Weggefährte kein Thema. "Ich habe ihn meiner Frau geschenkt, also war klar, dass Timo bei ihr bleibt", resümiert Steiger.

Weil sich die Ehe zu einem Rosenkrieg schlimmster Sorte entwickelt hatte, sieht der Mann auch keine Chance, "Timo" wieder zurückzubekommen.

Diese Situation nimmt nun Edith Kirchberger aus Pichl zum Anlass, um auf ein Manko in der heimischen Rechtssprechung hinzuweisen. "Hunde müssten durch Gesetzesänderungen höherwertig gestellt werden. Derzeit sind sie nichts anderes als ein ganz normales Ding." Bei Gütertrennung nach einer Scheidung wird daher auf Bezugspersonen des Hundes keine Rücksicht genommen.

Kirchberger ergänzt: ""Wenn dann gestritten wird, ist der Hund Druckmittel, und damit wird der Partner erpresst."

In ihrem Hundeasyl in Pichl bei Wels werde sie alle zwei bis drei Monate mit ähnlichen Fällen konfrontiert. Allerdings: "Meistens sind es die Frauen, die mich um Hilfe bitten, weil ihre Männer nach Scheidungen auf dem Hund beharren." Sie hätten rechtlich die besseren Karten, weiß die Hundefreundin. "Fast immer unterschreiben Männer den Vertrag, wenn Hunde gekauft werden und haben dann Anspruch, weil es ja ihr Eigentum ist."

Kirchberger zog jedenfalls daraus eine Konsequenz: "Wenn ich Hunde verkaufe, achte ich darauf, dass beide Partner unterschreiben." (müf)


10. Februar 2005

Kinder leiden unter Rosenkrieg um ihren Timo
Golden Retriever als Scheidungswaise


Wels - S. ist verzweifelt. Seit vergangenem Juli führt er mit seiner
Ex-Frau Andrea einen erbitterten Kampf um den gemeinsamen Hund. Der Golden Retriever "Timo" wurde zum Spielball zwischen den Scheidungsfronten.


"Mir fehlt Timo fehlt mir sehr. Meiner Ex-Frau wurde das Sorgerecht für die Kinder entzogen.
Nun führt sie einen Rachefeldzug gegen mich und hat unseren Hund zu den Schwiegereltern abgeschoben", klagt S.

Der fünfjährige Hund leidet an einer schweren Hüfterkrankung und kann sich deshalb nur eingeschränkt bewegen. Die Operation ist sehr teuer und wird deshalb von Andrea nicht durchgeführt. "Ich würde den Hund gerne operieren lassen und dann wieder mit ihm trainieren", erzählt Gerhard S. Durch den Golden Retriever begann er zu joggen, trainierte für so manchen Marathon.

"Um Hunde geführte Rosenkriege bei Scheidungen sind keine Seltenheit", weiß Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Erfahrung. Besuchsregelungen wären hier ebenso von Nöten wie bei Kindern, da die Tiere oft ein Ersatz für den Nachwuchs sind. "Auch Hunde haben ein Recht darauf mit ihrer Bezugsperson zusammen zu sein.", betont Kirchberger.


Für Rückfragen steht Ihnen Edith Kirchberger unter Tel. 0664/4204730 zur Verfügung oder


Lauter Scheidungsweise im Hundeasyl Kirchberger


Timo mit S.


02. Februar 2005

Promis kümmerten sich um vierbeinige Musikantenstadl-Gäste

Francine Jordi  und Patrick Lindner kümmerten sich rührend um die drei "verwaisten" Vierbeiner, die den Musikantenstadl nur von der Garderobe aus miterleben durften. Hundeexpertin Edith Kirchberger war zu einem Interview mit Moderator Karl Moik angereist, dieser musste allerdings wegen seiner Erkrankung das Gespräch über seine Beziehung zu Hunden absagen.

Hundeexpertin Edith Kirchberger aus Pichl bei Wels lässt nicht so schnell locker. Diese Erfahrung machte Musikantenstadl-Haudegen Karl Moik bei seinem Auftritt in Wels. Die Tieraktivistin hatte mit dem bekannten Moderator ein Interview für die Zeitschrift Pro-Hund vereinbart. "Ich wollte ihn fragen, ob er seinen Dackel noch hat und wie sein Bezug zu Tieren ist", sagt Kirchberger. Daraus wurde leider nichts. Die Dame musste mit ihren drei vierbeinigen Begleitern stundenlang warten, weil Moik bei seiner Welser Show so marod war, dass er sich zwischen den Auftritten hinlegen musste. Nach einem Interview war ihm an diesem Abend verständlicherweise nicht.

Dafür kümmerten sich die Schlagerstars Patrick Lindner und Francine Jordi rührend um Kirchbergers Golden Retriever, Malteserdame "Cindy" und einen jungen Mops.

Die Hundelady schwärmt: "Lindner näherte sich den Tieren wie ein Experte. Ich habe geglaubt, der war bei mir im Seminar", sagt Kirchberger und lobt auch Francine Jordis Herzlichkeit.


Francine Jordi
und Edith Kirchberger mit  Goldi
"Nadja von der Villa am Teich",
Sindi und Mopsi  v. der Villa am Teich


Patrick Lindner
und Edith Kirchberger mit Golden Retriever
"Nadja von der Villa am Teich"
(Besitzerin: Helga Schramm) und Sindi


02. Februar 2005

Vollwertküche für Susi und Strolchi

Die Naschkatze von der Villa am TeichZahl der "fetten" Hunde steigt rasant

Pichl b. Wels - Weg mit dem Winterspeck heißt es nicht nur bei uns Menschen, sondern auch immer öfter bei unseren vierbeinigen Lieblingen. "Die Zahl der übergewichtigen Hunde, die eher einem Wal als einem Rassehund gleichen, nimmt stetig zu", berichtet Hundeexpertin Edith Kirchberger.

Gründe für die überflüssigen Pfunde liegen in einer nicht artgerechten Ernährung, einem Übermaß an Schokolade und anderen Leckerlis. "Auch bei Tieren gilt: richtige Ernährung gibt Energie, stärkt das Immunsystem und beugt Krankheiten vor", erklärt Kirchberger.

Mit ein paar einfachen Regeln bleibt der Flocki rank und schlank. Der Hund sollte täglich zur selben Zeit gefüttert werden. Zuerst gezieltes Training, dann ein Vitaminschub in Form von Obst oder Gemüse sind ebenfalls empfehlenswert. Die Futterschüssel sollte nur fünf Minuten "geöffnet" bleiben. Trockenfutter reinigt die Zähne und beim Thema Trinken rät Expertin Kirchberger zu reinem Wasser.

Da Hunde gerne Kot fressen, sollte auch dagegen prophylaktisch einiges getan werden. "Füttern sie ihren Vierbeiner mit Quargel, Knackern mit Stich, getrockneten Kutteln oder Neydhartinger Moortränke, dann wird er auf das Kotfressen verzichten", erläutert Kirchberger.

Frisches Gemüse sorgt für die notwendige Vitaminzufuhr, es sollte gedünstet und grob püriert werden. Geflügel, Wild und Fisch kommen gebraten oder gekocht auf den Speiseplan. Rind- und Lammfleisch sollte der Vierbeiner roh verzehren. "Schweinefleisch ist tabu - es kann Erreger der gefährlichen Aujetzkyschen Krankheit auf die Tiere übertragen", warnt Kirchberger.

Die Auswirkungen von falscher Ernährung reichen von Verhaltensauffälligkeiten über Dauerdurchfall bis zum Tod durch Herzverfettung. "Über den Inhalt des Napfes entscheidet der Mensch. Der Hund kann nicht wie wir Menschen den Kühlschrank plündern", so Kirchberger.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Edith Kirchberger 0664/4204730 oder 07247/8326


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