Am 2. März 2003
Kinesiologie für Vierbeiner                  

Pichl b. Wels – Was bei Menschen sehr erfolgreich angewendet wurde und das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden unterstützt hat, kann auch bei Tieren gut eingesetzt werden. Neu am Markt ist „Kinesiologie für Hunde“. Anhand eines einfachen Muskeltests kann der Praktiker die Schwach- und Problemstellen der Tiere orten und so gezielt für Abhilfe sorgen.

Auch bei Tieren sind positive und negative Erfahrungen im sogenannten Zellgedächtnis gespeichert. Diese Erinnerungen bedeuten Stress für den Menschen beziehungsweise das Tier und führen oft zu verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten oder machen sich als körperliche Beeinträchtigungen bemerkbar. Die Kinesiologie geht davon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen Muskeln, Organen und Akupunktur-Meridianen gibt. Durch die Berührung bestimmter Akupunktur- oder Reflexpunkte kann es zu einer wesentlichen Besserung der Beschwerden kommen. Blockaden im Energiefluss werden gelöst.

Eine kurze Einführung in das Thema gab die Welserin Barbara Franke bei einem Vortrag am 1. März. Franke arbeitet als Praktikerin mit den Methoden „Three in One Concepts“ und „Body Talk“. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Präsidentin des Vereines „pro Hund“ Edith Kirchberger. Die Hundeexpertin stellte ihren Golden Retriever "Bary" als Demonstrationsobjekt zur Verfügung.


Wichtigstes kinesiologisches Werkzeug ist der Muskeltest. Mit diesem körpereigenen Rückmeldesystem kann man Ungleichgewichte und Blockaden im Körper aufspüren. Alle von uns gemachten Erfahrungen, negative wie positive, sind im Zellgedächtnis gespeichert. Da das Tier nicht sprechen kann, verwendete Barbara Franke (rechts) die Hundeexpertin und Halterin Edith Kirchberger als Verbindungsglied um Schwach- und Problemstellen von "Bary" feststellen zu können. Innerhalb von 15 Minuten baute "Bary" Stress von 73 % auf 0 % ab.