Waterloo “Es gibt keine bösen Hunde”

STECKBRIEF

Geboren: 27.11.1945
Sternzeichen: Schütze
Verheiratet seit: 10.11.2001
Kinder: 4 eigene und Stiefsohn Erik
Erlernter Beruf: Tischler
Traumurlaub: Mit meiner Frau Andrea in Afrika
Lieblingsschriftsteller: Philosophen wie Murphy
Lieblingsmusik: Schöne Rockballaden
Lieblingsschauspieler: Mel Gibson
Lieblingsfarbe: Blau, Rot
Tick: Indianische Philosophie
Größte Schwäche: Süßes
Größte Liebe: Meine Andrea, unsere Kinder und “Axel” (unser Hund)
Laster: Ruhelos
Welche drei Dinge würden Sie sich auf die Insel mitnehmen?
Meine Andrea, unsere Kinder und “Axel” (unser Hund)
Gibt es ein Tier das sie nicht mögen? Gelsen

 

Interview

Kirchberger: Was möchten Sie nicht sein?

Waterloo: Ich versuche nicht abzuheben und menschlich zu bleiben.

Kirchberger: Sie haben immer schon Hunde gehabt und jetzt eine bayrische Bracke, können Sie das mit ihrer Arbeit vereinbaren?

Waterloo: Absolut. "Axel” ist immer dabei. Wir haben viele positive Erfahrungen gemacht.

Kirchberger: Sie haben mir einmal erzählt, dass der "Axel" singen kann, wann macht er das?

Kirchberger: Sowohl Konrad Lorenz, Dr. Bubna-Littitz und Stanley Coren stellten fest, dass es bei gut funktionierenden Mensch-Hund-Beziehungen ein Ähnlichkeitsprinzip gibt. Glauben sie daran?

Waterloo: Davon bin ich fest überzeugt. Die menschliche Seele nimmt der Hund so extrem auf, dass er fast im Auge das wiederspiegelt, was du ihm sagen willst. Und das geht sogar so weit, dass er mitsingt, wenn er ein gewisses Lied hört.

Kirchberger: Was halten Sie von der Maulkorb und Leinenpflicht?

Waterloo: Ich bin überzeugt, dass es keinen bösen Hund gibt und auch überzeugt, dass Hunde keinen Maulkorb brauchen. Ich denke an mich, wenn man mir einen Maulkorb aufsetzt oder mich anhängt, ich würde nach einer gewissen Zeit aggressiv werden.

Kirchberger: Soll das neue Hundehalte-gesetz bleiben wie es ist?

Waterloo: Ich möchte generell, dass es nicht so bleibt wie es ist, so kann man es nicht lassen. Ich finde es gut, dass Gesetze gemacht werden, aber man darf sie nicht pauschalieren, globalisieren. Ich kann ja auch nicht einen Japaner mit einem Oststeirer vergleichen. Beide haben verschiedene kulturelle Einstellungen.

Kirchberger: Wie könnte man die Erstellung des Gesetzes besser machen?

Waterloo: Wenn ein jeder Politiker ein Tier zu Hause hätte und sich auch damit beschäftigen würde, dann dürften sie erst mitreden, sonst überhaupt nicht.

Es gehört unbedingt der Runde Tisch mit Politikern besetzt, die auch einen Hund haben und wir werden sehen, was da heraus kommt. Ich bin überzeugt, dass wir ein ganz anderes Ergebnis bekommen würden als jetzt.

Kirchberger: Wer gehört gestraft, wenn er einen Fehler gemacht hat?

Waterloo: Mache ich einen Fehler, dann kann man mich ruhig strafen, aber mich nicht alle anderen mit. Ich gehöre bestraft. Ich sehe nicht ein, dass alle anderen Hundehalter für einzelne, auffällig gewordene Hunde mitbestraft werden.