Geboren:
17.11.52
Sternzeichen: Skorpion
Familienstand: Verh., 2 Kinder
Traumurlaub: Zu Hause
Auto: VW-Bus
Lieblingsschriftsteller: Max Frisch
Lieblingsmusik: Gute Musik, inspiriert gespielt
Lieblingsschauspieler: Sean Connery
Lieblingsfarbe: grün
Größte Schwäche: die Liebe
Größte Liebe: die Liebe
Laster: die Musik
Lebensphilosophie: Die Wahrheit leben, keinen Illusionen nachweinen, aber
trotzdem utopisch denken
Gibt es ein Tier das sie nicht mögen? nein
Liebstes Tier? Mein Hund
Interview
Was
war Ihre erste Erfahrung mit einem Tier?
Ich bin auf dem Land aufgewachsen, also mitten in der Natur. Mit Rehen, die
im Frühjahr die Rosenknospen fraßen, Singvögeln, die im Herbst die
Ribislernte dezimierten und Kaninchen, die wir fütterten und zu festlichen
Anlässen verspeisten. Das war alles wunderbar normal.
Haben
Tiere in Ihrem Leben jemals eine Rolle gespielt? Wenn ja, welche?
Wir hatten auch Hauskatzen, die aber wegen der Nähe der Landstraße allesamt
nicht sehr alt wurden.
Ich mag Katzen sehr, wohl in erster Linie ihrer Selbstständigkeit wegen.
Die Anhänglichkeit der Hunde hat mich immer abgeschreckt.
Lassen sich Karriere und eigene Tiere überhaupt vereinbaren? Wenn ja, wie?
Es kommt auf das Tier, die Wohnsitua-tion, die Art der Beschäftigung, der
man nachgeht, etc. an, diese Frage ist zu allgemein formuliert. Man sollte
natürlich generell verantwortungsbewusst mit der Welt und ihren Geschöpfen
umgehen. Aber, bei allem Respekt, Tiere sind keine Kinder, auch wenn sie im
weitesten Sinn zur Familie gehören. Ich habe also kein Problem, meinen Hund
- wenn es nicht anders geht - einem Freund in Obhut zu geben.
Was
halten Sie von den Hundehaltegesetzen?
Ich kenne die Gesetze ehrlich gesagt nicht wirklich. Ich muss aber sagen,
dass ich - obwohl ich seit nun 8 Jahren selber einen Hund habe - der
Meinung bin, dass es zu viele Hunde bei uns gibt, die vor allem im
städtischen Raum eine Belastung sind. Auch die Tiere tun mir leid.
Engagieren sie sich in irgendeiner Weise für Tiere?
Mein persönlicher Beitrag ist, selber kaum Fleisch zu essen und wenn, dann
vom Bauern zu kaufen, wo die Tiere artgerecht gehalten werden. Ich kauf auch
die Eier nicht aus dem Kühlregal.
Ich
lehne Massentierhaltung und die damit verbundenen Tiertransporte entschieden
ab. Ich bin aber bei keinem Verein, ich habe die meisten Tierschützer als
besessen, ja militant erlebt, als unfähig, eine differenzierte Haltung
einzunehmen oder wenigstens zuzulassen.
Denken Sie, dass Menschen etwas versäumen, wenn sie niemals mit Tieren
zusammenleben?
Ich denke, man muss nicht mit Tieren zusammen unter dem selben Dach wohnen.
Haustiere sind sowieso nicht das selbe wie freilebende, wilde Tiere. Das
ungezähmte ist die wahre Natur; diese zu erleben, in all ihrer Schönheit
aber auch Grausamkeit, ist eine Erfahrung, die ich jedem ans Herz legen
kann.
Glauben Sie, dass das Zeitalter die Hunde verdrängt?
Es hat doch noch nie so viele Hunde gegeben. Wie kommen sie auf diese Frage?
Hunde
fördern erwiesenermaßen die Gesundheit und erhöhen die Lebenserwartung, d.h.
es kommt eine wichtige Perspektive dazu, gerade wenn Mann/Frau älter wird.
Denken Sie, dass sich die Bedeutung von eigenen Tieren und im besonderen
Hunden mit dem Alter ändert?
Nein, soweit ich das beurteilen kann nicht.
Aber ich
sehe Hunde und Tiere im allgemeinen als eine Bereicherung für die Welt und
damit auch für uns. Ich glaube aber nicht, dass ich nach meinem jetzigen
und bisher einzigen Hund noch mal die Verantwortung für so ein Tier
übernehmen will. So sehr ich meinen Hund liebe und schätze, er geht mir auch
oft auf die Nerven mit seiner Anhänglichkeit und Liebesbedürftigkeit.