Liebe endet mit Drohungen und Tiermissbrauch

Tochter Julia leidet unter der „Hundeentführung“

Kirchdorf/Krems: Es ist ja "nur" ein Tier, aber nicht für Julia. Vierbeiner Bailey´s ist Julias bester Freund. Eine Welt bricht für Julia zusammen, er wurde entführt. Mutter Cornelia R. ist total verzweifelt. Unter Tränen erzählt sie: Ex Freund Wolgang F. hat ihr versprochen wenn er noch einmal mit Baileys spazieren gehen darf, lässt er alle für immer in Ruhe. Wolfgang F. nutzte die Gutgläubigkeit aus und entführte am Montag Baileys. Hundeexpertin Edith Kirchberger: "Tiere sind laut Bundestierschutzgesetz empfindungsfähige Lebewesen und können sich aus derartigen Situationen nicht befreien. Wir sind dazu verpflichtet sie aus ihrer Misere zu holen. Auf solche Mitmenschen sollte ein Auge geworfen werden, den der erste Schritt Menschen ähnliches anzutun, ist nicht mehr weit.

Baileys wird zum Spielball zwischen einer einst großen Liebe. „Meinem Kind und mir fehlt unser heißgeliebter Hund Baileys sehr. Mein Ex-Freund droht mir, sollte ich meine Anzeige nicht zurückziehen. Die Polizei meint, die einzige Chance unseren Liebling wieder zu bekommen ist der Gerichtsweg. Ich hoffe dass Baileys bis zum Gerichtstermin nicht bei seinem Entführer leben muss“, so Cornelia R.

Züchterin von Baileys Edith Kirchberger: "Um Hunde geführte Rosenkriege bei Trennungen, sind keine Seltenheit. Hunde werden gerne als Druckmittel benutzt. Rechtmäßige Hundebesitzerin ist aber Frau Cornelis R.

Nachdem ich vor kurzem den Lehrgang für Tierschutz und die Rechte der Tiere § 31 Abs. 2 TSchG besucht habe, sind Tiere laut Gesetz „Mitgeschöpfe“. Sie werden geschützt weil sie Schmerzen, Leiden und Angst empfinden. Laut Bundesgesetzblatt § 5. (1) ist es verboten, einem Tier ungerechtfertigt Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen oder es in schwere Angst zu versetzen.

Wolfgang F. würde sich laut Bundestierschutzgesetz, der Tierquälerei schuldig machen. Baileys weiß nicht, was mit ihm geschieht, hat Angst und kann Verhaltungsstörungen davon tragen. Das Tier ist nicht in der Lage sich aus dieser Situation zu befreien, wir Menschen dürfen nicht wegsehen und sind dazu verpflichtet zu helfen.

Für Rückfragen steht Ihnen Edith Kirchberger unter 0699/106 97 606 oder 07247/8326 zur Verfügung

Frau Cornelia Rohrauer: Cornelia.Rohrauer@gmx.at

Pressebericht in „Österreichs Neue“: hier

(große Bilder: im Pressebereich)