Kinderpsychiater und Hundeexpertin wollen Kids die Angst vor den besten Freunden des Menschen nehmen
Am 3. November ladet Edith Kirchberger zum großen kostenlosen Therapietag Motto: "Angst adé!" ein.
|
Linzer Kinderpsychiater liefert Know-how: „Therapietag“ für ängstliche Kids
Am 3. November lädt Edith Kirchberger zum großen Hunde-Aktionstag ein. Kompetente Hilfe erhält sie dabei vom bekannten Kinderarzt Primarius Dr. Werner Gerstl, von der Linzer Kinderklinik. „Ängste lassen sich bei Kindern am besten beseitigen, wenn sie der Angst entgegentreten. Am wichtigsten ist es, das Kind so zu motivieren, dass es den Hund streicheln will. Dabei haben wir mit winzigen Babyhunden die besten Erfahrungen gemacht.“
„Man muss ganz einfach einige Regeln beachten“, erzählt die Hundeexpertin, deren Haus in Pichl bei Wels längst zu einem „Trainingsgelände“ für Kinder aus nah und fern geworden ist. Die erwähnten Regeln seien im Übrigen leicht zu merken, betont Kirchberger – doch auch hier gelte wie für alles im Leben: „Wer sie nicht kennt, weiß natürlich auch nicht, wie er sich verhalten muss.“ |
|
|
|
Neu in unserem Team:
Ina und Janne |
Beim Hundetraining.
Melanie, Julia, Jessi |
Auf zum Hundejogging:
Julia, Melanie, Jessi |
|
Regeln für Kinder:
Wenn kleine Kinder den Hund in Bedrängnis bringen oder Jogger sich zu schnell auf den Hund zu bewegen, zeigen sie uns das mit den Calmingsignalen (Beschwichtigungssignalen) an. Wenn er wegsieht, züngelt, gähnt, sich kratzt oder weggeht heisst es, Hund in Ruhe lassen. Auf keinen Fall zum Spiel animieren.
- Schlafende Hunde dürfen nicht erschreckt werden. Schlafende Hunde schlafen lassen.
-
Kinder sollten niemals den Hund rumkommandieren oder dem Hund Futter, Spielzeug oder Knochen wegnehmen, aber auch nicht geben.
-
Ungeeignet sind Spiele wo das Kind unterlegen ist.
- Hunde niemals von oben streicheln, Hundehalter unbedingt vorher fragen…
|
Ein großer Hund darf niemals fremde Menschen anspringen! Das wird von Menschen instinktiv als Angriff verstanden und ist oft der Grund, warum Kinder für den Rest ihre Lebens Angst vor Hunden haben, so Primar Dr. Werner Gerstl von der Linzer Kinderklinik. Wenn der Hund hochspringt, blitzschnell umdrehen und ignorieren, meint Expertin Kirchberger. „Nicht der Hund soll uns schützen, sondern wir sollten immer voraus denken und Hunde vor unvorhergesehenen Situationen schützen. Dazu ist es nötig den Hund zu kennen und zu wissen, was mein Hund mag und was nicht. Wovor hat er Angst und was ist ihm unbekannt.
„Wird der Hund plötzlich leicht reizbar, sollte der erste Weg zum Tierarzt sein. Hunde die Schmerzen haben, beißen am ehesten zu, so Dr. Christian Schwingshandl von der Welser Tierklinik. |
Mag. Dr. Brigitta Greisinger:
Beschwichtigen des Hundes: Sie können Hunde beruhigen, indem Sie den Kopf zur Seite drehen und dabei herzhaft gähnen. Immer und immer wieder. Der Hund kann mir mitteilen, dass er überfordert ist und dass ich mit dem, was ich gerade mache, aufhören soll.“ Werden die entsprechenden Signale nicht verstanden, greift der Hund zum nächst stärkeren Mittel – er knurrt. „Und das nehmen ihm dann die meisten Menschen übel“, betont die konzessionierte Hundeberaterin Mag. Dr. Brigitta Greisinger. „Obwohl er nur versucht hat, sich verständlich zu machen, gilt er jetzt als aggressiver Hund.“ Übersieht man auch diese Signale, kann es zur nächsten Stufe kommen: „Wenn Sie Glück haben, bleibt es bei den Signalen. Wenn nicht, dann beißt er.“ |
| Für Rückfragen und Anmeldungen steht Ihnen Edith Kirchberger unter 0699/106 97 606 od.0664/4204730 zur Verfügung. |